Vom Konzern zum Startup. Peter Hagen hält die Key Note beim BSW 2018

11. Jänner 2018

Er war viele Jahre im Management des größten heimischen Versicherungskonzerns und hat – wenn man so will – die Seiten gewechselt: Peter Hagen (im Bild links), ex CEO der Vienna Insurance Group, gründet aktuell in Berlin das „Techsurance“ Unternehmen Coya.

Nachdem er beide Seiten der Digitalisierung kennt – jene der alteingesessenen Unternehmen, die sich transformieren müssen und jene der jungen digitalen Angreifer – hat er natürlich viel zu sagen. Bei Banken-Symposium Wachau 2018, am 26. April im Stift Göttweig, wird er das als Key Note Speaker tun.

Im Zusammenhang mit der aktuellen Umwälzung der Finanzbranche sieht Hagen zwei Strategien: Jene, die voll auf die Disruption setzt und mit Hilfe moderner Technologien neue Geschäftsmodelle auf die grüne Wiese setzt, und jene der Transformation, weil bestehenden Akteuren durch Prozesse, Strukturen und IT-Systeme, die Hände gebunden sind.

Wer letztendlich das Rennen macht ist noch offen, auf wessen Seite Hagen steht ist aber evident. „Ich glaube, es ist sehr vielen Leuten sehr bewusst, was zu tun ist“, so Hagen, aber die notwendigen Schritte in die Zukunft sind schmerzhaft. Die Konsequenz wären aus seiner Sicht sehr tiefe Einschnitte in bestehende Geschäftsmodelle für die viele Unternehmen heute nicht bereit sind.

Oberflächliche Behübschungen werden nicht genügen, um in Zukunft am Markt zu reüssieren. „Jeder, der glaubt, er braucht nur umfärben, sollte meiner Meinung nach möglichst nahe an der Pensionierung sein“, meint Hagen. Die Alternativen dazu, wird er beim BSW in Göttweig darlegen.

Kurier-Artikel zu Peter Hagen und der Coya AG

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